Eine Hauptpräsentation... ja aber welche?

Eines der besten Mittel, um seine ChapterkollegInnen zu schulen, ist die Hauptpräsentation. Mit ihr veränderst Du unmittelbar alle drei Deiner VCP:

  • Logischerweise wirst Du sichtbarer im Chapter

  • Halte eine gute HP und Du wirst glaubwürdier

  • Fokussiere Dein Team auf Deine Zielkunden und Du wirst mehr Vorteile aus Deiner Mitgliedschaft ziehen.

Und dennoch sind viele Hauptpräsentationen verschwendete Gelegenheiten. Was ich oft sehe ist…

Best of Horror Hauptpräsentation

  • Eine Werbeagentur zeigt Screenshots der letzten 495 vollbrachten Webseiten.

  • Ein Mitglied macht eine “Kauft jetzt, hier und nimm 2 wird es billiger”-Show.

  • Ein Architekt “blättert” durch seine 12 letzten Projekte.

  • Ein Installateur zeigt 15 Vorher-Nachher-Badezimmer-Fotos.

  • Ein Immobilienmakler führt uns in die Untiefen des Mietrechtsgesetzes ein.

  • Ein Anwalt präsentiert die lustigsten Gerichtsurteile der letzten Jahre.

  • Ein Notar erklärt en detail die Erbrechtfolge nach dem aktuellen Erbrecht.

Das alles waren gut gemeinte Hauptpräsentationen, die oft viel Zeit in Anspruch nahmen und dennoch genau nichts brachten. Klar, vielleicht wurde der Anwalt sympathischer, weil er lustige Stories erzählte, aber haben so die Mitglieder besser verstanden, was er macht?

Die wichtigsten Formen der Hauptpräsentationen

Im folgenden stelle ich verschiedene Abläufe einer Hauptpräsentation (HP) vor. Du kannst die einzelnen Teile auf- und zuklappen, so bleibt es übersichtlich.

 

Die zentrale Frage weit über die HP hinaus

Eines muss Dir klar sein: am Ende zählt, ob Du eine einzige Frage klar beantworten kannst. Nicht nur in der Hauptpräsentation, generell als UnternehmerIn und als Firma insgesamt:

Was habe ich davon?

Inspirationen für professionelles Netzwerken

Netzwerken mit Methode

Das Hörbuch von Stefan Gössler

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33 plus 1 Kniffe, mit denen man sein Netzwerk noch stärker macht. Gepackt in 135 Audio-Minuten. Mit eigenem Arbeitsbuch für BNI Mitglieder.

Und zwar aus Kundensicht. Kannst Du dem Kunden klar vermitteln, was sie/er von Deiner Leistung hat? In eindeutigen, unmissverständlichen Worten? Das ist am Ende des Tages die einzige Frage, die den Kunden interessiert. Jede Leistung, die sich dieser Frage nicht wenigstens indirekt widmet, sollte hinterfragt werden.

Als BNI Mitglied geht es dabei auch einmal um die Bande: kannst Du Deinen Mitgliedern (= GeschäftspartnerInnen) vermitteln, was deren Kontakte davon haben, mit Dir zu arbeiten? Mehr noch: Kannst Du sie darin schulen, das ihren Kontakten auch klar zu machen?

In den Jahrzehnten, die ich im Vertrieb bin habe ich viel gelernt, am klarsten war diese Erkenntnis: wer seinen Kunden besser klar machen kann, warum sie bei ihm kaufen sollen, hat im gesamten Verkaufsprozess die Nase vorn. Wer das kann, schließt schneller ab, zu besseren Preisen und profitiert von zufriedeneren KundInnen.