Wichtige Details für den Mentorenkoordinator

Neue Mitglieder zu begleiten ist eine wichtige Aufgabe. Der Mentorenkoordinator stellt sicher, dass aus neuen Mitgliedern rasch und erfolgreich wertvolle Geschäftspartner werden.

Wer bei BNI aufgenommen wird, will etwas erreichen, will vorankommen. Die Lernkurve ist beachtlich. Was für Dich als erfahrenes Mitglied vielleicht längst selbstverständlich ist, ist für Neue ein Buch mit den berühmten sieben Siegeln. Der Mentorenkoordinator hilft, diese Lernkurve zu bewältigen.

Damit Du als Mentorenkoordinator ebenso strukturiert vorgehen kannst, gibt es das Rollenheft und weiterführende Unterlagen. Eine zentrale findest Du im Downloadlink unten.

Das Dokument besteht aus zwei Teilen:

  • Mentee-Übersicht für 13 Mentees

  • Mentee-Details für jeden einzelnen Mentee

Wie Du welchen Teil des Dokument benutzt, ist Dir überlassen. Diese Unterlage soll unterstützen, sie ist keine zwingende Erfordernis.

Die Mentee-Übersicht

Diese vermittelt einen Überblick und kann für strukturierte Mentorenkoordinatoren der Einstieg in jeden Mentoring-Tisch sein. Hier werden Details ergänzt:

  • Wann wurde das Mitglied aufgenommen?

  • Wo steht das neue Mitglied mit seinen 1-2-1 / GAINS Gesprächen?

  • Wann wurde das MET absolviert?

  • Wann - auf das MET folgend - fand die Hauptpräsentation statt?

  • Hat das neue Mitglied eine Vertreterliste mit 5 oder mehr Personen?

  • Welche Tischthemen wurden bereits besprochen?

Diese Übersicht gibt Dir auch sofort einen Blick, wo Du mit Deinen Tischthemen stehst. Es gibt hier keine Vorgabe oder Reihenfolge. Welche Themen bedeutend sind, hängt auch von der aktuellen Situation im Chapter ab. Du hast 6 vorgeschlagene Themen und zwei Spalten als Platzhalter für Themen, die Dir und dem CD noch wichtig erscheinen.

Notizen zum Mentee

Hier hast Du pro Seite Platz, um Details über zwei Mentees zu erfassen. Diese Notizen gehen etwas tiefer ins Detail, betrachten zB auch den Kontaktkreis des neuen Mitglieds. Du findest auch Platz für Notizen, beispielsweise, wenn Du bei einer Kurzpräsentation etwas beobachtest, was Du bei einem der nächsten Mentoringtische ansprechen willst.

Fachgebiete verstehen und anwenden

Es gibt keine “_Spezialisten” und nicht jedes vergleichbare Angebot ist sofort eine dramatische Überschneidung. Doch während die Fachgebietsliste Orientierung verschafft, liegt der Teufel wieder einmal im Detail.

Seine Rolle im Chapter strategisch nutzen

Rollen im Chapter sind keine bloße Formalität – sie sind eine echte Chance. Wer eine Rolle übernimmt, wird sichtbar, übernimmt Verantwortung und kann sich Respekt erarbeiten. Das zugrunde liegende Prinzip ist der HALO-Effekt: Unser Gehirn zieht aus einer positiven Wahrnehmung einer einzelnen Eigenschaft Rückschlüsse auf weitere. Ein Besucherbetreuer, der seine Unterlagen akkurat führt? Der wirkt auf uns automatisch professionell – auch in anderen Bereichen.

  • Der Halo-Effekt ist in vielen Bereichen wichtig: vom Zustand und der Sauberkeit des Autos schließen Kunden auf die Arbeitsqualität von Handwerkern. Der erste Eindruck weckt Erwartungshaltungen für das weitere Gespräch. Die professionelle Kleidung macht vieles leichter.

    Dahinter steckt ein Effekt der Wahrnehmungsverzerrung: wir nehmen eine Sache wahr und verzerren sie, dehnen sie, auf viele andere Bereiche, die wir gar nicht wahrnehmen können.

    Firmen, die das im Griff haben, erleben weniger harte Reklamationen, haben raschere Verkaufsabschlüsse und das noch zu besseren Preisen.

    Warum? Weil unser Hirn rasch urteilen will und damit diesen Halo-Effekt ständig anwendet.

Richtig genutzt, wird eine Rolle zum VCP-Turbo. Plötzlich steht man stärker im Mittelpunkt – sei es durch einen Fixplatz in der Agenda oder durch eine Schlüsselrolle bei Events und Projekten. Füllt man diese Rolle dann noch gewissenhaft und kommunikativ aus, wächst nicht nur die eigene Glaubwürdigkeit, sondern auch der Einfluss im Chapter.

Die drei Schritte zum Erfolg

  1. Was macht eine Rolle „richtig gut“ oder sogar „exzellent“?

  2. Welche Standards passen in unser Team?

  3. Mit welcher Zielsetzung starten wir bis Jahresende?

Jede Rolle hat Mindeststandards – sie sind das absolute Fundament. Ein Besucherbetreuer stellt sicher, dass jede Woche alle Gäste korrekt registriert werden. Einschreibeliste und Chapterportal? Müssen übereinstimmen. Ohne Ausnahme. Doch wer wirklich Mehrwert schaffen will, geht weiter:

  • „Richtig gut“:

    • Jeder Gast erhält bei der Registrierung eine aktuelle Mitgliederliste.

    • Gäste werden gezielt mit Mitgliedern vernetzt.

    • Besucher bekommen einen festen Sitzplatz neben einem Besucherbetreuer.

    • Nach dem Meeting gibt es eine strukturierte Besucherorientierung 2 samt Update im Chapterportal.

  • „Exzellent“:

    • Erinnerungsemail am Vortag mit wichtigen Infos (Parken, Zeitplan etc.).

    • Besuchermappe vorbereitet – inklusive professioneller Orientierung.

Ähnlich beim Medienkoordinator: das Mindestmaß ist die Ankündigung von Events und wichtigen Meilensteinen auf Medienplattformen - nicht nur auf Social Media.

„Richtig gut“:

  • Zu allen Events gibt es vorab einen Eingrag im Kalender der Regionalmedien

  • Der Netzwerker des Monats wird jedes zweite, dritte Monat in den Regionalmedien online vorgestellt.

„Exzellent“:

  • Hauptpräsentatoren werden in der Woche vorher auf der BNI Regionsseite in den Sozialen Medien vorgestellt.

  • Die Aufnahme neuer Mitglieder wird in den online Regionalmedien bekannt gemacht

Was zählt, ist der Eindruck

Jede Rolle beeinflusst nicht nur den Moment, sondern langfristig das gesamte Mindset im Chapter. Die Art, wie wir auftreten, setzt Maßstäbe für andere, hat eine Vorbildwirkung. Es gibt Inspirationen für jede Rolle – von „richtig gut“ bis „exzellent“. Doch am Ende bleibt die Frage: Wie nutzen wir unsere Rollen, um unser Chapter nachhaltig zu stärken?

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Die Macht der Rollen nutzen

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Die wichtigsten Chapterrollen und ihre Aufgaben im Überblick

Was steckt hinter den einzelnen Rollen? Was bringt es sie mit Leben zu füllen?