Andere freuen sich, Dich zu empfehlen – werde zum Engagement-Magneten
Empfehlungen beginnen lange bevor jemand sagt: „Ich kenne da jemanden für Dich.“ Es ist unser Verhalten in vielen kleinen Situationen, das viel mehr prägt.
Wer eine Empfehlung…
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Empfehlungen beginnen lange bevor jemand sagt: „Ich kenne da jemanden für Dich.“ Es ist unser Verhalten in vielen kleinen Situationen, das viel mehr prägt.
Wer eine Empfehlung…
Viele Unternehmer machen es ihren Geschäftspartnern erstaunlich schwer, sie zu empfehlen. Nicht weil ihre Leistung schlecht wäre, sondern weil sie diese vor allem aus …
Empfehlungen entstehen nicht einfach deshalb, weil jemand Deine Visitenkarte besitzt oder weiß, was Du beruflich machst. Gute Empfehlungen brauchen drei Voraussetzungen:
Menschen müssen Dich empfehlen wollen, sie müssen…
Andere haben Kontakt zu Deinen Zielkunden und Du bekommst dennoch keine Empfehlung? Hier erfährst Du, was Du machen kannst und auch, ob Du vielleicht einem Vertrauens-Killer zum Opfer gefallen bist.
"Du bist ja echt das professionellste Mitglied" sagte mir ein Chapterkollege damals in Kärnten. Alles was es brauchte, war ein Bene-Ordner mit einem kleinen Twist, der ihn zur BNI Arbeitsmappe machte.
„No Pain, no Change“ – wo kein Druck, da selten Veränderung. Niemand verkauft sein Haus aus Langeweile, kein Unternehmen tauscht ein funktionierendes IT-System einfach so aus.
Veränderung braucht einen Auslöser.
Für Empfehlungsmarketing sind genau diese Auslöser spannend. Empfehlungstrigger sind Ereignisse, Entscheidungen oder Veränderungen, bei denen Bedarf für Deine Leistung entsteht. Wer sie kennt, wird für andere leichter erkennbar – und damit leichter empfehlbar.
Das Thema ist strategischer, als es zunächst aussieht. Empfehlungstrigger sind keine „15 Minuten ausfüllen und fettich“-Übung, sondern etwas, das Unternehmer immer wieder überprüfen sollten.
Beginne nicht bei Deinem Produkt, sondern beim Kunden.
Was passiert in seinem Leben oder Unternehmen, bevor er Deine Leistung braucht?
Typische Trigger sind akute Probleme wie IT-Ausfälle, Wasserschäden oder Rechtsstreitigkeiten. Es können aber auch Veränderungen sein: Umzug, Wachstum, Nachfolge, Hochzeit, Geburt eines Kindes. Auch neue Gesetze, auslaufende Verträge, unzufriedene Kundenbeziehungen oder neue Ziele können Bedarf auslösen.
Dasselbe Angebot kann dabei völlig unterschiedliche Trigger haben. Ein Immobilienmakler kann relevant werden, weil ein Paar Zwillinge erwartet – oder weil es sich scheiden lässt.
Gleiche Leistung, völlig anderes Drama.
Jetzt wird es fürs Netzwerken interessant.
Oft erfahren andere Menschen früher als Du, dass sich etwas verändert. Ein Makler hört vielleicht erst dann vom Hausverkauf, wenn aktiv verkauft werden soll. Ein Scheidungsanwalt, Steuerberater oder Finanzberater wusste womöglich schon vorher, dass Bewegung in die Sache kommt.
Frage Dich deshalb:
Wer bekommt diesen Anlass typischerweise vor mir mit?
Dort liegen oft Deine wertvollsten Empfehlungspartner.
Aus Triggern lassen sich konkrete Netzwerkentscheidungen ableiten.
Ein Fotograf für Unternehmenskommunikation kann etwa stark mit Personalberatern, Werbeagenturen, Webdesignern oder Unternehmensberatern vernetzt sein. Sie verkaufen nicht dieselbe Leistung, erleben aber dieselben Geschäftsfälle.
Das ist stärker als die Frage: „Wer kennt Unternehmen, die Fotos brauchen?“
Fast jeder kennt Unternehmen. Nur nicht jeder erkennt den richtigen Moment.
Deine Geschäftspartner brauchen konkrete Sätze, bei denen innerlich eine Lampe angeht.
Zum Beispiel:
„Mein Laptop stürzt mittlerweile jeden Tag ab.“
„Wir überlegen, in eine größere Wohnung zu ziehen.“
„Nächstes Jahr gibt es unseren Betrieb seit 30 Jahren.“
„Mein Sohn steigt jetzt in die Firma ein.“
Solche Aussagen sind Triggerstatements. Sie machen aus einer abstrakten Zielgruppe etwas Hörbares.
Dein Netzwerkpartner muss Dein Produkt nicht verkaufen können. Er muss nur erkennen, wann ein Gespräch sinnvoll wäre.
Der letzte Schritt sollte einfach sein.
Oft reicht eine Frage wie:
„Habt ihr dafür schon jemanden?“
Oder:
„Mit wem löst ihr das aktuell?“
Dann kann der Partner anschließen:
„Da kenne ich jemanden, mit dem Du sprechen solltest.“
Damit ist die Empfehlung entstanden.
Gute Empfehlungsarbeit lässt sich auf eine einfache Kette reduzieren:
Was passiert beim Kunden? → Wer bekommt es früh mit? → Was sagt der Kunde dazu? → Welche Frage öffnet das Gespräch?
Wer diese vier Punkte kennt, macht es seinem Netzwerk deutlich leichter, im richtigen Moment an ihn zu denken.
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