Die fünf Säulen der BNI Mitgliedschaft
Es gibt nicht DEN EINEN Grund für BNI. Es gibt fünf davon. Mindestens.
Es gibt nicht DEN EINEN Grund für BNI. Es gibt fünf davon. Mindestens.
Überlassen wir unser Netzwerk nicht dem Zufall.
Seit neuestem ist es möglich, eine zweite eMail-Adresse ausschließlich für den Empfang der Rechnungen für BNI Mitgliedsbeiträge einzustellen.
BNI Connect verwaltet ca. 300.000 Mitglieder. Manche Regionen verschicken sehr viele Mails, im deutschen Sprachraum bemühen wir uns um den Spagat zwischen der zielführenden Information und überschaubar vielen eMails. Was “zielführend” und was “überschaubar” ist, liegt aber im Auge des Empfängers. Deswegen kommt es vor, dass Empfänger Mails als “Spam” klassifizieren, das bewirkt aber, dass manche Mails vom System generell nicht mehr ankommen - auch bei anderen Empfängern.
BNI Mails aus dem Spam entfernen
Abhilfe schafft, wenn man die Adresse <bni.notifications@bniconnectglobal.com> zum Adressbuch hinzufügt und falls man doch ein BNI Mail im Spam-Ordner findet, das mit dem rechten Mouse-Button mit “Domäne des Absenders nie sperren” markiert. Dann sollten die Mails auch wieder im Postfach landen.
Neuerdings kannst Du aber auch eine eigene eMail einrichten, an die die Rechnung geschickt werden soll. Das machst Du im Profil:
Unter “Bearbeiten” wählst Du dann den Bereich “Adresse” - nicht “Kontaktdaten”, das ist der klassische Stolperstein. Dort suchst Du das Feld “Email: E-Rechnung”. In dem Feld steht vermutlich Dein Bundesland, bei mir “Steiermark” und da trägst Du nun die Rechnung Deiner Buchhaltung ein.
Vergiss aber nicht, dann unten auf “Aktualisieren” zu klicken, sonst wird der Eintrag nicht gespeichert.
Was wenn… besonders viele Gäste da sind?
Viele Gäste im Chapter zu haben sind eine Riesenchance – vor allem, wenn das Team zusammenarbeitet. Doch wenn man
Nimm bei BNI Stück für Stück alles weg, reduziere es zum absoluten Kern. Entferne die Agenda, entsorge Connect, vergiss die App, leg die Namenstafeln zur Seite, Übermale Dein BNI Tattoo (wir wissen doch beide, dass Du eines hast). Was bleibt im Kern übrig, damit BNI noch immer funktioniert?
Beziehungen
“BNI is a People Puzzle, not a numbers game”, schrieb unser Gründer letztens in einem Post. Ein BNI Team ist ein Puzzle, bei dem an den richtigen Stellen die richtigen Menschen ein richtig schönes Bild ergeben. Was sie verbindet sind die Beziehungen und alles, was wir rundherum machen, von Kurzpräsentationen über GAINS-Gespräche bis hin zu den Rollen, das alles zielt darauf ab, a) hochwertige Beziehungen und b) hochkompetente Mitglieder aufzubauen.
Die intensivste Phase der Mitgliedschaft sind die ersten Monate. Hier wird enorm viel festgelegt, viele Beziehungen etablieren hier ihr Fundament. Vermutlich weiß jedes Mitglied, wer der erste Chapterdirektor war und mit welchem Besucherbetreuer man das Bewerbungsformular ausgefüllt hat. Und eine Rolle kann hier noch viel stärker hervorstechen: der Mentor.
Der Mentor hat “von Amts wegen” die Chance, gleich am Start eine intensive Beziehung aufzubauen, selbst als kompetente/r UnternehmerIn wahrgenommen zu werden und das Potenzial der neuen Mitgliedschaft in Richtung einer starken Geschäftspartnerschaft zu entwickeln. Der Mentor ergänzt das Puzzle, gibt ihm mehr Farbe, mehr Strahlkraft…. wenn er es richtig macht.
Und der Mentor profitiert von der Rolle in vielerlei Hinsicht. Mentoren beginnen das BNI System durch das Erklären selbst besser zu verstehen, entdecken neue Facetten und Anwendungsmöglichkeiten. Damit werden Mentoren selbst zu weit besseren Netzwerkern. Sie bauen nicht nur Beziehungen auf, sie werden generell sichtbarer im Chapter und finden sich später im Zentrum eines kompetenteren Teams mit besseren Geschäftspartnerschaften.
Wie bei allen Rollen gibt es drei Steigerungsstufen: die Basis, die jeder Mentor wahrnehmen sollte, die Rolle des Chancengebers, der bereits sichtbarer wird und mehr Wirkung entfacht und die des Spitzenmitglieds, der neue Mitglieder in wenigen Monaten zu voller Größe aufbaut und damit das Chapter gestaltet.
Die Basisaufgaben
Was wenn… die Hauptpräsentation ausfällt?
Das Horrorszenario: Du hast 5 Gäste im Chapter und keine Hauptpräsentation.
Was wenn… keine Gäste da sind?
Ein Meeting mit Gästen macht Spaß, eines ohne Gäste ist immer etwas schaumgebremst. Vor allem…
Was wenn es ein „brennendes“ Thema gibt?
Selten kommt es vor, dass ein Mitglied das Wort an sich reißt, weil eine Sache unbedingt und jetzt sofort zu besprechen ist.
Was lässt Menschen glücklich sein, was lässt sie lange leben?
Der Frage kann man ewig nachgehen. Die Glückforschung ist relativ jung, sie begann erst in den 1980er-Jahren. Was uns lange leben lässt, wissen wir etwas besser. Doch es gibt auch viele sportliche, gut diagnostizierte und theoretisch “gesunde” Menschen, die aber dennoch weder freudestrahlend noch besonders lang durchs Leben gehen.
Antworten gibt es keine, nur bessere Fragen und viele, viele Perspektiven. Hier eine weitere:
TedX über “soziale Gesundheit” als dritte Säule der Gesundheit.
https://www.youtube.com/watch?v=LpSDuDIaBGk
Welche Awards gibt es 2026 für Chapter und Mitglieder im Rahmen des Exzellenztages zu gewinnen?
Auf den letzten Metern entscheidet sich, ob Du das Potenzial wirklich ausschöpfst.
Tipps, wie Du am meisten aus einem BNI Event mitnimmst.
Teams entstehen an gemeinsamen Zielen. Gemeinschaften daran, wie ein Team an die Ziele herangeht. Das sind zwei der zentralen Führungsleitsätze bei BNI.
Wir benötigen heute:
Ein Anschreiben für jeden Gast.
Ein neutrales Kuvert ohne Fenster ohne Logo.
Briefmarken für normale Briefe, meist in Rollen.
Optional: Chapterflyer mit allen Berufen im Team. Hier darauf achten, dass der Brief dann noch immer <20g hat, damit die richtige Frankierung verwendet wird.
Der Briefversand, so trivial er sein mag, ist ein großer Meilenstein im Erleben der Eventvorbereitung. Jeder einzelne, der hier Engagement zeigt, kann mit einer Veränderung seiner wahrgenommen Glaubwürdigkeit im Team rechnen. Aber auch wer kein Engagement zeigt, wird das erleben. Ich habe beim Briefversand bereits Menschen erlebt, die von der Randerscheinung im Team zum Gallionsfigur heranwuchsen und andere, die ihren Expertenstatus völlig verloren.
Wir können die Kompetenz anderer nicht erkennen. Ein Malermeister kann nicht sagen, ob ein Anwalt fachlich gut ist. Nur ein mindestens genauso guter Anwalt könnte das. Der Anwalt kann auch über den Maler auch nur in Bezug auf Mängel urteilen, aber ob die Arbeit “gut”, “sehr gut” oder “außergewöhnlich gut” ist, kann nur ein anderer Maler sagen.
Aber unser Unterbewusstes will Orientierung, will Klarheit, also urteilt es mit dem “Halo-Effekt”. Dieser Effekt beschreibt “Situationen, in denen wir Eigenschaften einer Sache oder Person auf andere Aspekte projizieren.” Auf gut Deutsch: wenn der angesehene Anwalt beim Einladen zum Besuchertag nur Ausreden findet, warum er gar niemanden einladen kann - so als hätte er keine Freunde oder Geschäftspartner - dann ist seine Glaubwürdigkeit brutal angekratzt.
Auf der anderen Seite: jeder aktive Netzwerker, also jemand, der über Gäste- und Vertreterliste verfügt, kann hier mit wenig Aufwand seine Glaubwürdigkeit nach innen wie nach außen steigern.
An so einigen Stellen ist BNI durchaus “old school”, also sehr traditionell, das beginnt bei der Meetingform, geht über die Visitenkarten eben bis zu der Art, wie wir Events vorbereiten. Das ist ein USP von BNI, der einen echten Unterschied macht. Beim Briefversand ist der Brief ganz konkret ein wahrer Aufmerksamkeitsturbo. Damit das klappt, gibt es ein paar Dinge zu beachten.
Es gibt verschiedene Briefvorlagen. Du kannst sie hier herunterladen und auf Deinen Event anpassen. Tatsächlich ist es weniger wichtig, welche Vorlage Du verwendest als DASS Du eine verwendest. Denn wann hast Du zuletzt einen echten Geschäftsbrief bekommen, der keine Formalität war, wie zB eine Rechnung?
Bei der Vorlage ist nur wichtig:
Es fehlt die Uhrzeit
Meist fehlt der Ort
Diese fehlenden Punkte sind wichtig, weil sie uns einen Inhalt für das erste Telefonat geben. Ohne dieser “Sollbruchstellen” wäre das Telefonat nur ein “Hast Du meinen Brief bekommen?” Was so sinnvoll ist, wie der Anruf, ob das Mail angekommen ist. Nämlich gar nicht.
Wir starten OHNE FRÜHSTÜCK mit sauberen Tischen. Auch wenn wir ein Arbeitsfrühstück sind, wollen wir weder Kaffeeflecken noch Semmelbrösel mit unseren Briefen mitschicken.
Es sitzen immer Gruppen von drei Personen zusammen.
Am Start wird das Flipchart ergänzt. Eine einfache Abfrage wie viele Briefe nun tatsächlich hier sind. Nicht selten kommen noch welche dazu, wenn man mal im Überlegen ist, wen man noch in seinem Netzwerk aktivieren will.
Die Dreierteams arbeiten nun wie folgt:
Im Team geht der Briefversand sehr schnell!
Person faltet den Brief und steckt ihn quer in ein neutrales Kuvert. Wir verwenden keine Kuverts mit Firmenlogo oder Fenster, um den Eindruck eines Werbemails zu vermeiden.
Person schreibt händisch die Empfängeradresse auf den Brief. Absender ist bei einfachen Briefen nicht nötig. Wir arbeiten nicht mit Etiketten, wieder um den Eindruck eines in Serie produzierten Werbebriefs zu vermeiden.
Person frankiert und verschließt den Brief.
Mit etwas Routine frankiert ein Chapter auf diese Weise über 400 Briefe in weniger als 10 Minuten.
Der Briefversand ist für sich keine aufregende, ja fast eine langweilige Sache, doch er ist ein echter Meilenstein. Beim Briefversand erleben wir einen wahres Feuerwerk der Glaubwürdigkeit im Chapter. Denn nicht nur hat jedes Mitglied hat hier Gelegenheit, sein äußeres Netzwerk, das Sekundärnetzwerk, zu aktivieren, es zeigt auch jeder sein Engagement und seine regionale Verwurzelung nach innen, ins Chapter hinein.
Die zentralen Leitsätze, was Teams bei BNI beflügelt - oder eben am Abheben hindert.
Profis gestalten ihr Netzwerk mit Struktur und Plan
Unsere 7 Grundwerte sind mehr als bloß Schlagworte, was konkret steckt hinter ihnen?
Vor Jahren war ich bei einer großen Regionsfeier. Fast 200 Mitglieder und viele Direktoren anderer Regionen waren angereist. Ich wurde auch von einigen Mitgliedern begleitet und ich bemühte mich, sie gezielt mit Menschen zusammen zu bringen.
Eine Woche später wurde ich angerufen, das wäre der genialste Abend gewesen. Ich wollte wissen, was ihn so genial gemacht hatte. Mein Gast sagte nur: ich unterhielt mich mit Kevin Barber und nach vielleicht zwei Minuten fragt er mich: “Womit kann ich Dir ganz konkret helfen? Wen suchst Du für Dein Business?”
Was er geantwortet hatte, wollte ich wissen. “Nichts, ich war im ersten Moment nicht darauf vorbereitet. Aber ich ging dann zum Auto, um ihm eine Probe meines Produkts zu bringen und dachte nach. Als ich zurück kam, hatte ich Antworten. Weil meine Zielkunden kenne ich ja.”
Er hat mich angerufen, weil er an dem Morgen bereits die dritte Terminanfrage bekommen hatte - von Menschen, die entweder seine Zielkunden waren oder mit ihnen zusammen arbeiteten.
Die Plus-Frage
Die Plus-Frage ist einfach jene Frage, die dem ganzen Gespräch etwas hinzufügt. Ihr Original lautet in etwa: “Wenn ich nächste Woche 30 Minuten Zeit hätte, die ich für Dich zusätzlich (plus) investieren könnte, womit könnte ich Dir am meisten helfen?”
Diese Frage bewirkt enorm viel. Sie kann ein ganzes Gespräch verändern. Einerseits, weil wir so mit dem anderen auf einmal viel tiefer über sein Business reden als sonst, andererseits, weil sie auch von uns ein Umdenken verlangt.
Im Kern finden wir in der Frage unseren Leitsatz wieder: “wer gibt, gewinnt”. Wir gewinnen, wenn wir geben. Wir gewinnen bessere Beziehungen, spannendere Kontakte, bessere Gespräche. Die Glückforschung hat mittlerweile ja gut belegt, dass Menschen, die anderen Gutes tun, weit glücklicher sind und bleiben als jene, die sich selbst etwas gönnen.
Für ein Schiff ohne Hafen ist jeder Wind richtig, geht das alte Sprichwort. Und es ist klar: wer weder Ziele noch Träume hat, für den muss irgendwie alles passen. Wenn wir diese Frage stellen, sollten wir uns darauf vorbereiten, sie auch selbst gestellt zu bekommen. Also: was könnte man Dir Gutes tun?
Was wenige wissen: jene, die auf diese Frage eine Antwort haben, nehmen in der Regel bei BNI viel mehr mit und ziehen viel mehr Wert aus ihrer Mitgliedschaft als die anderen.
Unser Chapter wird verändert
Chapter, die diese Frage wirklich leben, erleben etwas: ihre Empfehlungsquote und die Qualität der Empfehlungen steigt. Wenn nämlich kaum jemand im Chapter klar sagen kann, wen oder was sie suchen, werden Empfehlungen zum Glückspiel. Doch je mehr Menschen im Chapter eine klare Antwort darauf haben, was sie brauchen, desto mehr Menschen im Chapter werden für sie relevante Empfehlungen bekommen. Woher soll Dein Chaptermitglied denn wissen, womit man Dir etwas Gutes tun kann, wenn Du es vor ihm geheim hältst?
Die Plus-Frage kann ein Team und damit den Wert DEINER Mitgliedschaft nach und nach verändern. Man muss sich nur drüber trauen.
Was kann man eigentlich aus den BNI Messgrößen ablesen?